Twine

Twine

Mein liebster Input der Intensivwoche war der Input zum Thema Twine. Twine ist ein Programm um nicht lineare Geschichten mit den SchülerInnen zu erstellen und diese dann auch zu veröffentlichen. 


Nicht lineare Stories?

Was sind eigentlich nicht lineare Geschichten? Eine Kommilitonin hat dieses Projekt bereits mit ihren SchülerInnen durchgeführt und konnte uns sehr eindrücklich zeigen, welche Möglichkeiten Twine bietet. Sie nimmt als Ausgangspunkt ein Wimmelbild und lässt die SchülerInnen daraus eine Twinestory schreiben. Die SchülerInnen beginnen an einer beliebigen Stelle des Wimmelbildes mit dem Schreiben der Geschichte. Als Beispiel hatten wir eine Insel, auf der ein Reisender ankommt und bei dieser nichtlinearen Geschichte kann der Rezipient der Geschichte entscheiden, wo er als erstes hingehen möchte. Beispielsweise wählt er die Schenke aus, in der Schenke kann er wieder wählen, wo ihn seine Geschichte hinführt. 
So entstehen für jeden Rezipienten der Geschichten ganz individuelle, eigene Geschichten, die die SchülerInnen beeinflussen können. 

In diesem Projekt werden auf ein spielerische Art und Weise der Deutschunterricht und der Medienunterricht verwoben. 
Auch als Lehrerin war ich innerhalb von wenigen Minuten von dem Programm fasziniert, weil man sehr kreativ und einfach eine spannende, individuelle Geschichte erzählen kann und quasi nebenbei die Programmiersprache lernt. 

Materialsammlung

Die PH Bern hat das Projekt noch weiter für Schulen nutzbar gemacht und eine Website erstellt, auf der man die Twine-Stories abspeichern kann, die sogenannte „Twine Box“, jede Lehrperson kann sich kostenlos dort eine solche Box anlegen und dort die SchülerInnen ihre Arbeiten abspeichern lassen. 

Und um viele Fragen im Klassenzimmer zum Thema Programmiersprache zu klären, hat ebenfalls die PH eine kleine Materialsammlung an, bei der man sich als Lehrperson bedienen kann. Die Karten helfen, dass sich die SchülerInnen bei der Programmiersprache selbst etwas zurechtfinden können, allerdings muss man an dieser Stelle anmerken, dass besonders der Anfang zu sehr vielen Fragen führen wird. Es war für mich zB am Anfang schwer, die Logik hinter der Programmierung zu verstehen und diese mit meinen Ideen zur Geschichte in Einklang zu bringen. 





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