SMI in der Schulentwicklung

 


Schon wenn man im Pflichtenheft des Kanton nachschaut, wird klar, dass die Aufgabe des SMI nicht nur darauf besteht, die Passwörter der SchülerInnen zurückzusetzen. Viel eher ist es so, dass die SMI sehr vielfältige Aufgaben in der Schule übernehmen, wobei man sich hier fragen muss, ob die Stellenprozent, die für diese Stellen ausgeschrieben werden, überhaupt ausreichend sind. 

In der Vorlesung von Dr. Keller-Gerber wurde ein interessanter Einblick in die Welt der Schulleitung gegeben und damit auch neue Ideen, wie man sich als SMI in der Schulentwicklung einbringen kann. 

Es ist besonders wichtig, dass Medien und Informatik in der Schulkultur und -strategie verankert sind, damit man seine Pläne auf einen soliden Boden stellen kann. Auch in den Bereichen des SMI kann man darauf achten, dass man folgende Punkte bei den Projekten berücksichtigt: 

  • Personalentwicklung
  • Unterrichtsentwicklung
  • Organisationsentwicklung
  • Haltung
  • Qualitätsentwicklung nach dem Prinzip "Plan Do Check Act" 
Auch als SMI kann man seine Weiterbildungen und Projekte mit einem Qualitätsmanagement verbinden, dafür kann man zB Fragebögen einsetzen oder auch gemeinsame Gespräche, die am Ende auch im Schulcontrolling eingesetzt und evaluiert werden können. 
Auch als SMI sollte man sich eine reflektierende Haltung angewöhnen, die am Ende einen Mehrwert für das Kollegium bringt. Folgende Fragen sollte man regelmässig für sich und mit dem Kollegium und der Schulleitung besprechen: 
  • Wo stehen wir? 
  • Welche Bedürfnisse gibt es? 
  • Wo stehen wir als Schule? 
  • Wo soll es hingehen? 
Die Personalführung, die man im Rahmen der SMI Aufgaben übernimmt, sollte sich nicht nur auf die KollegInnen beschränken, sondern auch auf die Führungsetage der Schule. Besonders das pädagogische ICT Konzept muss mit der Schulleitung gemeinsam besprochen werden, finanzielle Ansprüche gegenüber der Schulkommission oder der Schulführung begründet werden. 

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